Gewohnheiten ändern und Heizkosten sparen

Heizkosten sparen Obwohl in der heutigen Zeit bereits viele Menschen sehr bewußt mit Energie umgehen, findet sich immer noch viel Potential, um mittels einfacher Änderung einiger Gewohnheiten sowie etwas Hintergrundwissen, die Kosten für Heizenergie deutlich zu senken.
So kann das Beherzigen der folgenden Tipps in vielen Fällen schon jährliche Einsparungen bringen, die sich im Bereich von mehreren hundert Euro bewegen.

Die Ersparnis kann man erreichen, indem man:

a) Richtig mit Heizkörpern umgeht

Heizkörper finden sich im Normalfall in jedem Raum einer Wohnung. Oftmals werden Heizkörper jedoch daran gehindert optimal zu arbeiten.
So werden vielfach die Thermostate nicht effizient genutzt und beispielsweise zum Aufheizen eines Raumes zunächst einmal voll aufgedreht. Hierdurch erreicht man jedoch keinesfalls, dass ein Raum schnell auf die gewünschte Temperatur erwärmt wird, sondern man erreicht nur ein “Überhitzen” des Heizkörpers und verschwendet somit Energie.
Im Normalfall reicht es aus, wenn man sich nur drei Einstellungen des Thermostates nutzt, nämlich die Nullstellung, die man zum Beispiel beim Lüften eines Raumes verwenden sollte, eine Einstellung für die “ideale” Raumtemperatur und eine Einstellung für eine “abgesenkte” Raumtemperatur, die man zum Beispiel für “Nachtabsenkungen” verwenden sollte.

Zudem sollte man darauf achten, dass alle Heizkörper ihre Wärme möglichst ungehindert an den Raum abgeben können und nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt sind. Verdeckt man die Heizkörper muß deutlich mehr Energie aufgewendet werden, um einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen.

Letztlich sollte man auch noch darauf achten, dass alle Heizkörper regelmäßig entlüftet werden, damit die Heizkörper effizient arbeiten können und keine unnötige Energie verbrauchen.

b) Die Raumtemperatur nur leicht absenkt

Dass ein Mensch es auch im Winter gerne wohlig warm hat, ist nur verständlich. Doch ist es angesichts der enormen Kosten für Heizenergie fraglich, ob es wirklich notwendig ist, Räume im Winter so stark zu erwärmen, dass man auch noch leicht bekleidet nicht frösteln muß, oder auch Räume stark zu beheizen, in denen man sich gar nicht aufhält.
Wer dazu neigt, es mit dem “Heizen” zu übertreiben, sollte sich einmal vor Augen führen, dass jedes Grad weniger an Raumtemperatur laut einer Faustformel eine Kostenersparnis von rund 6% der gesamten Heizkosten bringt. Wagt man dann noch einen Blick auf die jährlichen Heizkosten, sieht man, wieviel Geld man durch etwas gemäßigteres Heizen sparen könnte, und wird sein Verhalten wahrscheinlich überdenken.

c) Intelligent lüftet

Dass eine Wohnung mit frischer Luft versorgt werden muß, ist klar und unumgänglich. Wie man seine Wohnung in den Wintermonaten lüftet hat allerdings einen direkten Einfluß auf die Heizkosten.
So sollte man unbedingt vermeiden, Räume zu lüften, indem man die Fenster lange Zeit in Kipp-Stellung öffnet, denn hierbei kühlen Wände und Mobilar der Wohnung so stark aus, dass man anschließend sehr viel Energie aufwenden muß, um den Raum wieder auf die gewünschte Temperatur zu bringen.
Deutlich besser ist es, wenn die Wohnung mittels der “Stoßlüftung” mit Frischluft versorgt, da die Räume dann trotz vollständigen Luftaustausch nicht so stark auskühlen und somit weniger Heizenergie aufgebracht werden muß, wenn man die Räume wieder aufheizen will.
Empfehlenswert ist es in der kalten Jahreszeit, alle Fenster der Wohnung zwei bis drei Mal am Tag für fünf bis zehn Minuten komplett zu öffnen und danach sämtliche Fenster auch wieder zu schließen.

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